Mythos - Speicher defragmentieren

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Mythos

Um Speicher freizugeben, können Sie Programme zum Defragmentieren und Freigeben von Speicher (RamBoost usw.) verwenden.

Wirklichkeit

FALSCH.

Erklärungen

Diese Programme sollen Speicher in Windows freigeben. In der Realität sind sie nicht nur unnötig, sondern verlangsamen häufig das funktionierende Windows, anstatt es zu beschleunigen. Sie verbrauchen sehr viel Speicher (sie fordern viel RAM für Windows). Als Reaktion darauf versucht Windows, Speicher freizugeben, indem Blöcke von Speicherprogrammen im Hintergrund auf die Festplatte (in pagefile.sys) kopiert werden. Dieser Vorgang wird als Auslagern bezeichnet. Danach geben diese Defragmentierungsprogramme den soeben zugewiesenen Speicher frei. Theoretisch wird also ein großer Teil des Arbeitsspeichers freigegeben.

In der Praxis verursachte dieser Vorgang jedoch ein Schreiben auf die Festplatte. Wenn Sie erneut auf eines der Programme im Hintergrund klicken, muss Windows alle Daten im Speicher zurückgeben (einlagern), was wiederum zu sehr wichtigen Datenträgerzugriffen führt. Daher verursachen diese Programme einen intensiven Festplattenzugriff und zwingen Windows, Speicherblöcke für nichts auszutauschen (anstatt Windows dies tun zu lassen, wenn dies unbedingt erforderlich ist). Die Festplatte ist tausende Male langsamer als der Arbeitsspeicher. Dies führt zu einer globalen Verlangsamung. Programme, die einen Echtzeitbetrieb erfordern (z. B. CD-Aufnahmesoftware), können durch das Austauschen von Windows gestört werden.

Die Defragmentierung des Gedächtnisses ist ein Mythos. Die Programme haben niemals Zugriff auf tatsächliche physikalische Speicheradressen und arbeiten immer mit virtuellen Adressen.

Nur das Betriebssystem weiß, welche Blöcke physisch platziert sind.

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